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Interaktive Fotografie und CGI auf dem adf Imaging Symposium 2010
18. February 2010 CGI – COMPUTER GENERATED IMAGING - Ungeahnte Möglichkeiten?Die Herstellung fotorealistischer Darstellungen mittels 3D-Programm setzt ein geschultes Wahrnehmungsvermögen voraus. Das Wesen der Dinge erkennen, darstellen, interpretieren und mit Licht formulieren. Das sind Aufgaben die das Berufsbild des neuen CGI-Designers ausmachen.
Für Prof. H.-M. Jostmeier, FH Nürnberg, bietet die virtuelle Fotografie (auch CGI = Computer Generated Imaging, wenn man dieses künstlerisch-gestalterische Verfahren so benennen will) die Möglichkeit, Ideen bildnerisch zu formulieren. Dieses neue Darstellungsverfahren der fotorealistischen Visualisierung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten Vorstellungsbilder darzustellen. Die technischen Werkzeuge, wie Kamera, Fotolabor, Digitaltechnik, Bildbearbeitung und 3D-Programm, dienen dazu Anliegen gestalterisch zu formulieren. Technikgläubigkeit und das technisch gerade Machbare zu nutzen um spektakuläre Effekte zu erzielen, ist kein Qualitätsmaßstab. Die Formulierung des Inhaltes und die Idee ist entscheidend. Hier zeigt sich die geistig-gestalterische Kraft und Kompetenz des CGI-Designers. Die Fähigkeit, Vorstellungen bildnerisch zu formulieren, ob fotografisch, also dem Abbild verbunden, oder frei bildnerisch aus der Vorstellung heraus, ist der Maßstab. Es geht darum Kommunikationsprozesse zu gestalten. Und diese Technik gibt uns die Möglichkeit abstrakte Inhalte, Vorstellungen, Visionen und wissenschaftliche Erkenntnisse scharfsichtig zu formulieren. Diese fotorealistischen Visualisierungen nicht sichtbarer Sachverhalte sind sowohl eine technische als auch eine künstlerisch-gestalterische Herausforderung. Es geht nicht um ein in Frage stellen des Mediums Fotografie, sondern um die Möglichkeit, das fotografische Verfahren zu erweiten. Die Interpretation durch Licht ist es, welche Befindlichkeit, Emotionen und Assoziationen auslöst und bei manchen Begeisterung hervorrufen.
Interaktive Panoramafotografie - Technik, Anwendung, Wissen
Prof. Dipl.-Ing. Matthias Pfaff, FH Kaiserslautern, erläutert, welches Spezialwissen aus den unterschiedlichsten Disziplinen aktuell notwendig ist, um professionelle interaktive Anwendungen zu erstellen. Welche Technik wird benötigt? Speziell am Beispiel eines virtuellen Rundgangs für die Reihenhaus AG, aber auch anhand vieler anderer studentischer Arbeiten des Studiengangs Virtual Design an der FH in Kaiserslautern wird deutlich, welche Inhalte in der Ausbildung zum „crossmedialen Spezialisten“ heute vermittelt werden müssen, um Studenten auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Welche Rolle spielt dabei die Fotografie?
Interactivating Photography - Fotobasierte Erlebniswelten
Weder Foto, noch Video, sondern eher ein Medium für sich, eine multimediale Darstellungsform, die sich den Anforderungen des Internets perfekt anpasst? Ein Kubikfoto! Aber: Was ist das? Das beantwortet Ole Leifels von Kubikfoto, der gleichnamigen Bremer Firma, die eine Technologie für die Erstellung fotobasierter Erlebniswelten entwickelt hat.
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